Johannisloge Nr. 51 im Orient Wetzlar
Freimaurerei in Wetzlar erleben
Seit 1767 kommen in Wetzlar Menschen zusammen, die an sich selbst arbeiten, Verantwortung übernehmen und die Welt im Kleinen ein Stück menschlicher gestalten wollen.
Grußwort des Meisters vom Stuhl
Willkommen bei den Wetzlarer Freimaurern
Werte Brüder, verehrte Schwestern, liebe Gäste,
eine Loge lebt nicht von ihren Mauern, sondern von den Menschen, die in ihr arbeiten. Seit der Gründung unserer Loge Wilhelm zu den drei Helmen im Jahr 1767 kommen in Wetzlar Männer zusammen, die den Wunsch verbindet, an sich selbst zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und die Welt im Kleinen ein Stück menschlicher zu gestalten.
Unsere Brüder haben diese Aufgabe über Generationen getragen. Sie haben Zeiten des Aufbruchs erlebt, aber auch Verfolgung, Entrechtung und den Verlust ihres Hauses. Dennoch ist das Licht der Humanität niemals erloschen. Heute liegt es an uns, diese Flamme weiterzureichen, nicht als Hüter der Vergangenheit, sondern als Gestalter der Zukunft.
Freimaurerei bedeutet für mich, zeitlose Werte mit den Möglichkeiten unserer Zeit zu verbinden. Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit verlieren niemals ihre Gültigkeit. Sie gewinnen gerade heute an Bedeutung. Unsere Aufgabe ist es, diese Werte nicht nur im Tempel zu pflegen, sondern sie im täglichen Handeln sichtbar werden zu lassen.
Unsere Loge soll ein Ort der Begegnung, des offenen Austauschs und der persönlichen Entwicklung sein. Ein Ort, an dem Tradition bewahrt wird und zugleich neue Ideen ihren Platz finden. Denn nur wer bereit ist, sich weiterzuentwickeln, bleibt seinen Grundsätzen wirklich treu.
Ich lade Sie herzlich ein, unser Logenhaus kennenzulernen, mit uns ins Gespräch zu kommen und unsere Gemeinschaft zu erleben. Unsere Türen stehen allen offen, die Respekt, Aufrichtigkeit und den Wunsch nach menschlicher Verbundenheit mitbringen.
Im Namen aller Brüder heiße ich Sie herzlich willkommen.
Willkommen als Bruder. Willkommen als Schwester. Willkommen als Gast. Willkommen in Wetzlar.
Lukas SlesarowMeister vom Stuhl, Loge Wilhelm zu den drei Helmen
- Gegründet
- 1767
- Matrikel
- Nr. 51
- Großloge
- Alte Freie und Angenommene Maurer von Deutschland
- Verband
- Vereinigte Großlogen von Deutschland
- Logenhaus
- Brühlsbachstr. 1, Wetzlar
Unsere Zeichen
Siegel, Wappen und Bijou
Drei Helme trägt die Wetzlarer Loge seit ihrer Gründung im Namen. Sie prägen bis heute alle Zeichen der Loge.

Das Logensiegel
Die historische Siegelmarke zeigt drei Helme mit Federbusch auf schraffiertem Grund. Die Umschrift nennt Loge und Ort: Loge Wilhelm zu den drei Helmen im Orient zu Wetzlar.

Das Wappen
Drei Helme mit blauem Federbusch stehen über den Werkzeugen der Bauhütte, darunter Winkelmaß, Hammer, Winkelwaage und Kelle. Den oberen Abschluss bildet eine verschlungene Schnur.

Das Bijou
Das Bijou ist das Kleinod der Loge. In seinem Medaillon erscheinen die drei Helme auf blauem Grund, umgeben von einem goldenen Strahlenkranz.
Kulturdenkmal
Das Logenhaus am Goldfischteich
Seit 1911 versammeln sich die Wetzlarer Freimaurer in ihrem Haus an der Brühlsbachstraße, dessen Pläne 1910 entstanden. Das Land Hessen führt es als Kulturdenkmal, aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen.
Das Haus steht auf einem eigenwilligen, mehrfach abgerundeten Grundriss. Ein großes geschwungenes Treppenhaus verbindet Erdgeschoss und Mansardgeschoss, auf beiden Ebenen liegt je ein Versammlungsraum. Außen prägen bossierte Eckquader, ein breites Traufgesims aus Naturstein und Segmentbogenfenster das Bild. Zur Straße hin sitzt ein Zwerchhaus mit geschweiftem Volutengiebel, der Eingang liegt auf der Nordseite in einem Turm mit Welscher Haube.
1934 verloren, 1949 zurückgewonnen, 1975 nach einem Brand wieder aufgebaut: Das Haus dient bis heute dem Zweck, für den es gebaut wurde.
Weitere Aufnahmen in der Galerie
Zeichen am Bau
Die Hauswand mit bedeutungsvoller Symbolik
Wer um das Haus herumgeht, findet die Sprache der Bauhütte in Stein gehauen. Drei Reliefs, ein Giebelaufsatz und eine Tafel erzählen davon.
Wappen der Loge in Stein
An einer Ecke des Hauses stehen die drei Helme über den Werkzeugen der Bauhütte, darüber die verschlungene Schnur.
Archimedes mit dem Zirkel
Der Meister zieht seine Kreise, während zwei Lehrlinge danebenstehen. Ein Bild für das Maß, das über allem Bauen steht.
Der Meister belohnt den Sohn der Witwe
Eine Szene aus der Überlieferung der Freimaurer, die an Fürsorge und Verantwortung erinnert.
Giebelaufsatz über dem Portal
Sandstein mit grüner Kupferhaube. In der Kartusche stehen Winkelmaß und Zirkel in Gold.
Tafel an der Außenmauer
„Clubhaus – Johannis-Freimaurer-Loge Wilhelm zu den 3 Helmen Wetzlar“. So gab sich das Haus nach außen zu erkennen.
Das Haus in Bildern
Bildergalerie
Von der Grundsteinlegung 1910 bis heute. Auf ein Bild tippen zeigt es groß.










Seit 1767
Geschichte der Loge
Von der Zeit des Reichskammergerichts bis heute: über 250 Jahre Freimaurerei in Wetzlar.
Siegel der Loge „Joseph zu den drey Helmen“
Das Zeichen unserer Vorgängerloge, gegründet am 3. Oktober 1767.
Siegel der Provinzialloge „Joseph zum Reichsadler“
Der Doppeladler und die Umschrift verweisen auf die Zeit des Reichskammergerichts.
Kronprinz Wilhelm von Preußen
Namensgeber bei der Wiedergründung 1843 und Protektor der Loge. Später Kaiser Wilhelm I.
Gründung als „Joseph zu den drey Helmen“
Am 3. Oktober 1767 wird die Vorgängerin unserer heutigen Loge als Filialgründung der Mainzer Loge gegründet. Sie trifft sich in einem Gebäude an der Zuckergasse. Ihre Mitglieder kommen fast ausschließlich aus dem Reichskammergericht und der Advokatenschaft. Erster Meister vom Stuhl ist Johann Chrisostomus von Keller.
Blütezeit unter Franz Dietrich von Ditfurth
Ditfurth übernimmt den Hammer und führt die Loge zu großer Blüte. Im selben Jahr wird der junge Freiherr vom Stein aufgenommen, damals Praktikant am Reichskammergericht.
Reformimpulse aus Wetzlar
Nach seinem Auftreten gegen die Hochgradsysteme auf dem Wilhelmsbader Konvent 1782 gründet Ditfurth mit dem Frankfurter Johann Karl Brönner den Eklektischen Bund. Zahlreiche Logen schließen sich an oder werden von Wetzlar aus gegründet.
Ende der ersten Loge
Die Loge löst sich auf, ihr Gebäude wird an die Stadt Wetzlar übergeben, mit der Auflage, dass dort eine Oberschule entsteht: die heutige Goetheschule Wetzlar. Einige Logenutensilien bleiben in der Obhut eines Bruders erhalten.
Wiedergründung als „Wilhelm zu den drei Helmen“
Salentin Philipp Wilhelm von Bostel, das einzige noch lebende Mitglied der alten Loge, übergibt die bewahrten Utensilien an die neu gegründete Loge. Ihren Namen erhält sie von Kronprinz Wilhelm von Preußen, dem späteren Kaiser Wilhelm I., der zugleich ihr Protektor wird.
Das eigene Logenhaus
Die Loge bezieht ihr Haus an der Brühlsbachstraße am Goldfischteich. Am 7. Oktober findet die feierliche Gründungsarbeit statt, über die der Wetzlarer Anzeiger wenige Tage später ausführlich berichtet. Erster Meister vom Stuhl im neuen Haus ist Gustav Winkelmann.
Verbot und Verlust des Hauses
Die Nationalsozialisten lösen die Loge auf, das Haus fällt an die Stadt Wetzlar.
Rückkehr ins Logenhaus
Die Wetzlarer Freimaurer haben ihr Versammlungshaus wieder in Besitz.
Brand und Wiederaufbau
Das Logenhaus brennt teilweise ab und wird wieder aufgebaut.
250 Jahre Freimaurer in Wetzlar
Die Städtischen Museen zeigen gemeinsam mit der Loge von Mai bis Oktober die Sonderausstellung „250 Jahre Freimaurer in Wetzlar 1767–2017“ im Stadtmuseum. Die Stadt gratuliert mit einem Magistratsempfang. Aus Spenden und Sammlungen der Feierlichkeiten gehen 3.000 Euro an die Wetzlarer Kindertafel.
Aus der Geschichte der Loge
Bedeutende Brüder
In ihren ersten Jahrzehnten prägten Juristen des Reichskammergerichts die Loge. Manche ihrer Mitglieder wirkten weit über Wetzlar hinaus.
Johann Chrisostomus von Keller
Erster Meister vom Stuhl
Er leitete die 1767 gegründete Loge als erster Meister vom Stuhl und führte 1771 eine Untersuchung zu einem Bestechungsfall am Reichskammergericht.
Franz Dietrich von Ditfurth
1738–1813
Ab 1777 Meister vom Stuhl und einer der bedeutendsten deutschen Freimaurer seines Jahrhunderts. Als Mitgründer des Eklektischen Bundes wollte er die Freimaurerei von überflüssigen Hochgraden befreien.
Freiherr vom Stein
1757–1831
Als Praktikant am Reichskammergericht 1777 in die Loge aufgenommen. Später wurde er neben Hardenberg zu einem der großen Reformer Preußens.
Wolfgang Heribert von Dalberg
1750–1806
Als Intendant des Mannheimer Nationaltheaters brachte er 1782 Schillers „Die Räuber“ und 1784 „Fiesko“ zur Uraufführung.
Friedrich Graf von Spaur
Aufgenommen 1776
Der kurmainzische Kammerherr schlug später die geistliche Laufbahn ein, wurde Domherr in Salzburg und gründete dort 1783 die Loge „Zur Fürsicht“.
Salentin von Bostel
Brücke zur Neugründung
Der Advokat am Reichskammergericht und spätere preußische Polizeidirektor bewahrte Utensilien der alten Loge und übergab sie 1843 bei der Neugründung.
Quellen: Freimaurer-Wiki, Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Stadt Wetzlar.
Freimaurerei heute
Was ist Freimaurerei?
Die Freimaurerei ist ein weltweiter Bund, der sich den Idealen der Humanität, Toleranz und Brüderlichkeit verpflichtet fühlt. Ihre heutige Form entstand 1717 mit der Gründung der ersten Großloge in London. Ihre Wurzeln reichen zurück zu den Bauhütten der mittelalterlichen Steinmetze.
Von dort stammen ihre Bilder: So wie der Steinmetz den rohen Stein bearbeitet, bis er sich in ein Bauwerk fügt, arbeitet der Freimaurer an seinem Charakter.
Freimaurerei ist keine Religion, keine Partei und kein Netzwerk für geschäftliche Vorteile. Sie gibt keine fertigen Antworten vor. Sie bietet einen Rahmen aus Ritual, Symbolik und Gespräch, in dem jeder Einzelne seinen Weg geht, getragen von einer Gemeinschaft.
In Deutschland arbeiten die meisten Logen unter dem Dach der Vereinigten Großlogen von Deutschland. Unsere Loge gehört zur Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland.
Die Ideale, die uns verbinden
Humanität
Die Würde jedes Menschen ist der Maßstab unseres Handelns, unabhängig von Herkunft, Stand oder Glauben.
Toleranz
Wir achten andere Überzeugungen und suchen das Verbindende, ohne Unterschiede zu verwischen.
Brüderlichkeit
Wir stehen einander bei und begegnen uns auf Augenhöhe, in der Loge wie im Alltag.
Freiheit
Freies Denken und Gewissensfreiheit sind die Voraussetzung jeder ehrlichen Arbeit an sich selbst.
Gleichheit
In der Loge zählen weder Titel noch Vermögen. Hier begegnet man sich als Mensch.
Symbolik
Die Werkzeuge des inneren Baus
Viele dieser Werkzeuge finden sich auch in unserem Wappen. Sie stammen aus der Welt der Steinmetze und stehen in der Loge für die Arbeit am eigenen Charakter.
Rauer Stein
Der unbehauene Stein steht für den Menschen, wie er in die Loge kommt: mit Ecken, Kanten und vielen Möglichkeiten.
Behauener Stein
Der kubische Stein ist das Ziel der Arbeit: ein Charakter, der sich stimmig in den Bau der Gemeinschaft fügt.
Winkelmaß
Es steht für Rechtschaffenheit: das eigene Handeln immer wieder am Maßstab des Gewissens zu prüfen.
Zirkel
Er zieht den Kreis, in dem wir Maß halten, und erinnert daran, alle Menschen in Brüderlichkeit zu umfassen.
Senkblei
Es zeigt die Senkrechte an und steht für Aufrichtigkeit und eine gerade innere Haltung.
Winkelwaage
Sie steht für Gleichheit: Vor dem Maßstab der Menschlichkeit stehen alle auf derselben Ebene.
Die Deutung der Symbole ist nie abgeschlossen. Jeder Bruder entdeckt in ihnen im Lauf der Jahre Neues.
Freimaurerische Arbeit
Die Arbeit am eigenen Selbst
Im Zentrum der Freimaurerei steht nicht eine Lehre, sondern eine Aufgabe: sich selbst zu erkennen und an sich zu arbeiten. Dafür kommen die Brüder zu Tempelarbeiten zusammen, rituellen Versammlungen in einer über Generationen überlieferten Form. Symbole, Musik, Stille und oft ein Vortrag geben Anstöße zum Nachdenken.
Was der Einzelne daraus mitnimmt, entscheidet er selbst. Die Gemeinschaft der Brüder begleitet ihn, im Gespräch nach der Arbeit, beim gemeinsamen Mahl und in der Freundschaft, die über die Jahre entsteht.
Die drei Grade der Johannisloge
Lehrling
Am Anfang steht die Selbsterkenntnis. Der Lehrling lernt die Symbole kennen und beginnt die Arbeit am rauen Stein.
Geselle
Der Geselle richtet den Blick auf die Gemeinschaft und die Welt, auf Erkenntnis und auf das Wirken nach außen.
Meister
Der Meistergrad stellt die Frage nach Vergänglichkeit und Verantwortung und führt den Bruder in die volle Mitverantwortung für die Loge.
Gästeabend und Aufnahme
Der Weg in unsere Loge
Freimaurer wird man nicht über Nacht. Der Weg beginnt mit einer Begegnung und lässt beiden Seiten Zeit, sich kennenzulernen. Es gibt keinen Druck und keine Verpflichtung.
Zu öffentlichen Gästeabenden sind interessierte Damen und Herren herzlich willkommen.
Gästeabend anfragenÖffentlichen Gästeabend besuchen
Die öffentlichen Termine sind im Kalender gekennzeichnet. Im Anschluss besteht in der Regel die Möglichkeit, Fragen zur Freimaurerei zu stellen.
Kontakt aufnehmen
Schreiben Sie unserem Sekretär oder sprechen Sie ein Mitglied unseres Bundes an.
Abende für geladene Gäste
Interessierte Herren laden wir nach dem ersten Kontakt persönlich und schriftlich zu weiteren Abenden ein.
Aufnahmegesuch
Wenn beide Seiten es wünschen, stellt der Suchende ein Aufnahmegesuch. Brüder, zu denen Vertrauen gewachsen ist, begleiten ihn als Bürgen.
Aufnahme als Lehrling
Nach der Abstimmung der Brüder wird der Suchende in einer feierlichen Tempelarbeit in die Loge aufgenommen.
Veranstaltungen
Unsere kommenden Termine
Öffentliche Veranstaltungen
Zu öffentlichen Veranstaltungen sind interessierte Damen und Herren herzlich willkommen. Sie erkennen sie an der Kennzeichnung im Kalender, zum Beispiel „Öffentlicher Gästeabend“.
Für geladene Gäste
Zu diesen Terminen laden wir interessierte Herren persönlich und schriftlich ein, nachdem ein erster Kontakt stattgefunden hat: über einen öffentlichen Gästeabend, eine Nachricht an unseren Sekretär oder auf Veranlassung eines Mitglieds unseres Bundes.
Häufige Fragen
Fragen und Antworten
Zur Freimaurerei allgemein
Ist die Freimaurerei ein Geheimbund?
Nein. Logen treten offen auf, mit Adresse, Website und öffentlichen Veranstaltungen. Vertraulich bleibt, was im Ritual geschieht und was sich Brüder im Gespräch anvertrauen. Diese Verschwiegenheit schützt den offenen Austausch. Ob ein Bruder seine Mitgliedschaft öffentlich macht, entscheidet er selbst.
Ist Freimaurerei eine Religion?
Nein. Die Freimaurerei schreibt kein Bekenntnis vor und ersetzt keinen Glauben. In unserer Großloge steht das Sinnbild des Großen Baumeisters aller Welten für das Wirken von Weisheit, Stärke und Schönheit in der Welt. Wie jeder Bruder dieses Sinnbild für sich deutet, bleibt seiner persönlichen Überzeugung überlassen.
Wer kann Freimaurer werden?
Traditionell heißt es: ein freier Mann von gutem Ruf. Gemeint ist heute ein Mensch, der selbstbestimmt entscheidet, aufrichtig ist und bereit, an sich zu arbeiten. Herkunft, Beruf, Nationalität oder Religion spielen keine Rolle.
Unsere Loge nimmt Männer auf. Für Frauen gibt es in Deutschland eigene Frauenlogen, etwa in der Frauen-Großloge von Deutschland.
Was geschieht bei einer Tempelarbeit?
Eine Tempelarbeit ist die rituelle Zusammenkunft der Brüder in einer festgelegten, überlieferten Form. Symbole, Musik und ein Vortrag, das sogenannte Baustück, regen zum Nachdenken an. Danach sitzen die Brüder oft noch gesellig zusammen.
Hat die Freimaurerei politische Ziele?
Nein. Freimaurer vertreten Werte wie Humanität und Toleranz, verfolgen aber keine parteipolitischen Ziele. Parteipolitische und konfessionelle Streitfragen haben in der Loge traditionell keinen Platz, damit sich Menschen unterschiedlicher Überzeugungen begegnen können.
Zu unserer Loge
Wer darf zu einem öffentlichen Gästeabend kommen?
Interessierte Damen und Herren sind herzlich willkommen. Welche Termine öffentlich sind, sehen Sie an der Kennzeichnung im Terminkalender.
Was bedeutet „für geladene Gäste“?
Zu diesen Terminen laden wir interessierte Herren persönlich und schriftlich ein. Voraussetzung ist ein erster Kontakt: der Besuch eines öffentlichen Gästeabends, eine Nachricht an unseren Sekretär oder die Vermittlung durch ein Mitglied unseres Bundes.
Warum heißt die Loge „zu den drei Helmen“?
Die drei Helme führt die Loge seit ihrer Gründung 1767 im Namen, damals als „Joseph zu den drey Helmen“. Bei der Neugründung 1843 erhielt sie den Namen „Wilhelm zu den drei Helmen“. Die Helme finden sich bis heute in Siegel und Wappen.
Kann man das Logenhaus besichtigen?
Der beste Weg ist ein öffentlicher Gästeabend. Dann lernen Sie das denkmalgeschützte Haus am Goldfischteich und die Brüder zugleich kennen.
Wie nehme ich Kontakt auf?
Am einfachsten über das Kontaktformular oder per E-Mail an Sekretaer@Loge-Wetzlar.de. Unser Sekretär meldet sich persönlich bei Ihnen.
Wir freuen uns auf Sie
Kontakt
Kontaktdaten
Freimaurerloge Wilhelm zu den drei HelmenLogenhaus am Goldfischteich
Brühlsbachstr. 1
35578 Wetzlar
- Allgemeine Anfragen
- Info@Loge-Wetzlar.de
- Sekretär, Gästeabende
- Sekretaer@Loge-Wetzlar.de
- Meister vom Stuhl
- MvSt@Loge-Wetzlar.de
- Öffentlichkeitsarbeit
- Oeffentlichkeitsarbeit@Loge-Wetzlar.de